06:55 20 November 2018
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    Neue Anlage zur funkelektronischen Kampfführung

    Russland stellt Samarkand-Anlagen in Ostsee-Exklave Kaliningrad auf

    © Sputnik / Vladimir Astapkovich
    Technik
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    Das russische Verteidigungsministerium will funkelektronische Kampfanlagen vom Typ Samarkand in 13 Truppenteilen, darunter in der nordwestlichen Exklave Kaliningrad, stationieren.

    Die Behörde hat eine Ausschreibung zur Wartung, Montage und Vervollkommnung der genannten Anlagen zur elektronischen Kampfführung angekündigt, wie auf der offiziellen Webseite für Staatskäufe mitgeteilt wird.

    Der Anfangswert des künftigen Vertrages beläuft sich auf 61 Millionen Rubel (rund 817.000 Euro). Nach Vertragsbedingungen sollen sämtliche Samarkand-Anlagen bis zum 10. November 2019 in Dienst gestellt werden.

    Laut offenliegenden Quellen sollen die neuen Anlagen in den Gebieten Murmansk, Kaliningrad, Nischni Nowgorod und Moskau sowie in den Regionen Krasnodar und Primorje wie auch im Jüdischen Autonomen Gebiet und in Weißrussland stationiert werden.

    Samarkand-Anlagen stehen seit dem Jahr 2017 im Dienst der russischen Nordflotte. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Funkverbindungen des Gegners zu stören bzw. zu unterbrechen.

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    Tags:
    Anlage, elektronische Kampfführung, Nordflotte, Gebiet Kaliningrad, Russland