20:18 16 Dezember 2018
SNA Radio
    Rakete Sojus-2.1a auf dem Weltraumbahnhof Wostotschny

    Schlappe für Exportplan russischer Raumfahrtkorporation

    © Sputnik / Igor Ageenko
    Technik
    Zum Kurzlink
    117121

    Die russische Staatskorporation Roskosmos hat wegen der antirussischen Sanktionen, des Rubel-Verfalls und der von Elon Musk festgelegten Dumpingpreise ihren Exportplan im Jahr 2017 nicht umsetzen können.

    Laut ihrem am Freitag veröffentlichten Jahresbericht sieht die Staatskorporation die Ursachen für den Rückgang der Konkurrenzfähigkeit russischer Weltraumtechnik auf dem Weltmarkt in der Sanktionspolitik westlicher Staaten, die die Ausstattung russischer Weltraumapparate mit importierten qualitativgerechten Geräten behindere, sowie in dem Verfall des Rubels gegenüber den Weltwährungen.

    Start der Trägerrakete (Symbolbild)
    © Sputnik / Sergei Mamontow
    Als weitere Ursache werden die Aktivitäten US-amerikanischer Privatfirmen auf dem Weltmarkt genannt, die mit staatlicher Unterstützung ihre Startleistungen zu Dumpingpreisen anbieten. Es handelt sich dabei unter anderem um das von Elon Musk geleitete Unternehmen SpaceX mit seiner Falcon-Raketenfamilie.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    „Technologischer Durchbruch“: Russland plant wiederverwendbare Rakete für Raumfahrt
    „Na, wie gefällt dir das, Elon Musk?“: Russische Raumfahrt will Wettbewerb mit SpaceX
    „Man hat furchtbar viel riskiert“: Wie die UdSSR Nummer eins in der Raumfahrt wurde
    „Idiotie, dieses Triebwerk nicht zu verwenden“ – Roskosmos baut neue Rakete
    Tags:
    Verfall, Rubel, Sanktionen, SpaceX, Roskosmos, Elon Musk, USA, Russland