06:17 29 September 2020
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    Russland hat ein neues Überhorizontradar in Testbetrieb genommen. Die Anlage „Container“ neuer Generation könne einen Massenstart von Hyperschall-Marschflugkörpern oder Kampfjets auf einer Entfernung von bis zu 2.000 Kilometern von russischer Grenze orten, teilte Generalleutnant Andrej Djomin, Befehlshaber der 1. Luftabwehr-Armee, am Samstag mit.

    Die Anlage wird seit dem (heutigen) Samstag in der Siedlung Kowylkino in der Teilrepublik Mordowien erprobt.

    „Das Radar ermöglicht es der russischen Militärführung, Daten über weit entfernte Ziele zu erhalten und sich über eine mögliche Absicht oder einen Versuch (des Gegners) zu informieren, eine große Zahl von Kampfjets oder künftig auch von Hyperschall-Marschflugkörpern Richtung Russlands zu starten“, sagte der General.

    Das Radar sei ein wichtiges Bindeglied im System der strategischen Abschreckung und ein Eckpfeiler im System der Aufklärung und Warnung vor einem Angriff aus der Luft oder aus dem Weltall. „Wenn wir den Gegner rechtzeitig orten und seine Absicht klar wird, könnte der Schlag verhindert oder der Gegner selbst bei realer Bedrohung vernichtet werden“, sagte Djomin.

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    Tags:
    Aufklärung, Luftabwehr, Stationierung, Radaranlage, Russland