19:17 21 Januar 2019
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    Cyberangriff (Symbolbild)

    Von diesen Ländern geht Haupt-Cybergefahr aus - Stelle für Cybervorfälle

    © AFP 2018 / Thomas Samson
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    Die meisten Quellen von Cybergefahr kommen laut dem stellvertretenden Leiter der Nationalen Koordinierungsstelle für Cybervorfälle Nikolaj Muraschow aus den USA und der EU. Die meisten Riesen der Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche seien in den USA tätig.

    Am Dienstag präsentierte Muraschow Statistiken zur geographischen Verteilung der Cyberangriffsquellen für 2016-2017, die von führenden Unternehmen der Informationssicherheit gesammelt und vorgelegt wurden. „Diese Daten zeigen den Unternehmen zufolge eindeutig, dass die Hauptquellen der bösartigen Cyberaktivitäten in den USA sowie in der EU liegen“, sagte er in einem Sputnik-Interview.

    Das aktuelle Ranking basiere auf offiziellen Studienangaben von Unternehmen wie Symantec (USA), Webroot (USA), NTT Security (Japan), CNCERT/CC (China). Die USA kamen aufgrund der Ergebnisse auf den ersten Platz, begleitet von Frankreich und den Niederlanden.

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    Es sei auch bekannt, dass die meisten Riesen der Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche in den USA tätig seien, so Muraschow. Die Branche sei dadurch gekennzeichnet, dass deren Marktteilnehmer versuchen würden, neue Produkte und Dienstleistungen schnell auf den Markt zu bringen. Deshalb hätten sie keine Zeit, die Sicherheit dieser Produkte und Dienstleistungen gründlich zu testen. Infolgedessen würden Fehler in Hardware sowie Software nicht erkannt und sich in versteckte Schwachstellen verwandeln, die vor Cyberangriffen schlechter geschützt seien.

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    Tags:
    Cyber-Attacke, Kommunikation, Informationssicherheit, Cyberangriff, Cyberattacken, Japan, China, USA