02:46 18 Februar 2019
SNA Radio
    Technik
    Zum Kurzlink
    13565

    Laut Angaben der japanische Raumfahrtagentur Jaxa könnte einer ihrer Satelliten in Zukunft in der Lage sein, künstliche Sternschnuppen zu erzeugen, meldet das Portal RP-Online.

    Jaxa zufolge könnte es durch den Einsatz von speziellen Kugeln bereits 2020 einen künstlich erzeugten Meteoritenschauer geben.

    >>>Andere Sputnik-Artikel: Wie bei Space Shuttle: Neue russische Rakete könnte Feststoff-Booster bekommen<<<

    Dafür sei am Freitag ein Satellit des japanischen Unternehmens Ale erfolgreich ins All gebracht worden, von dem aus Kugeln aus speziellem Material ausgesetzt werden sollen, so die Meldung.

    Die Kugeln würden durch das Verglühen beim Eintritt in die Erdatmosphäre genügend Helligkeit erzeugen und wären für Beobachter am Boden für wenige Sekunden als Sternschnuppen sichtbar. Dieses Schauspiel könnte in einem Umkreis von bis zu 200 Kilometern zu beobachten sein, wobei jede künstlich erzeugte Sternschnuppe etwa 7.000 Euro kosten würde.

    Dem Unternehmen Ale zufolge sind erste Tests des künstlichen Meteoritenschauers für das Frühjahr 2020 anberaumt. Zudem könnte dieser als besonderer Feuerwerkseffekt bei den Olympischen Spielen 2020 eingesetzt werden.

    >>>Andere Sputnik-Artikel: Erste Pflanze auf dem Mond geht ein<<<

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Sternschnuppen, künstlich, Meteoriten, Weltraum, Japanische Raumfahrtbehörde JAXA, Jaxa, Japan