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    Französischer Marschflugkörper des Typs Exocet in seinem Silo (Archivbild)

    Auf in den Hyperschall-Klub? Frankreich bereitet Antwort auf russische „Avangard“ vor

    © AFP 2019 / Damien Meyer
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    Frankreich will sich in den kommenden fünf Jahren eigene Hyperschallwaffen beschaffen. Darüber berichtet das Militärmagazin „The National Interest“.

    Nach den Angaben des Magazins wurde in Frankreich das Projekt V-MaX ins Leben gerufen. Sein Ziel ist, einen Hyperschall-Gleitblock zu schaffen, der eine Geschwindigkeit von 6.000 Stundenkilometern erreichen kann. 

    Das Projekt sieht unter anderem die Entwicklung von Atomwaffen vor. Mit der Aufgabe befasst sich ArianeGroup — ein Gemeinschaftsunternehmen von Airbus und Safran. 

    Grundlage für die neue Waffe sollen die Überschall-Luft-Boden-Marschflugkörper ASN4G werden, die nach der Modifizierung auch auf Hyperschallgeschwindigkeit umgestellt werden könnten. Die ersten Tests sind schon für 2021 geplant. 

    >>>Mehr zum Thema: „Avangard“: Neues VIDEO von Hyperschall-Raketen-Tests veröffentlicht<<<

    Doch die fünf Jahre bis dahin sind laut der Zeitschrift auch trotz der fortgeschrittenen Luft- und Raumfahrtindustrie in Frankreich eine zu kurze Zeitperiode. 

    Mit der erfolgreichen Projektumsetzung würde Paris die „Eintrittskarte“ in den „Hyperschall-Klub“ bekommen, schreibt das Magazin. An Hyperschall-Waffen bauen derzeit einige Staaten, darunter Russland, die USA und China. 

    Die russische Hyperschall-Rakete Avangard gilt dabei laut dem Beitrag als die modernste Entwicklung, gegen die auch die US-Raketenabwehr machtlos ist. 

     

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    Tags:
    Hyperschallwaffen, Raketen, Atomwaffen, Hyperschall-Rakete "Avangard", USA, Frankreich, Russland, China