04:49 01 Dezember 2020
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    Piloten und Weltraumfahrern wird eine Technologie der Flüssigkeitsbeatmung beigebracht, die ihnen helfen soll, die während des Fluges auftretenden erheblichen Überlastungen auszuhalten. Dies ist einer Pressemitteilung der russischen Regierungsstiftung für zukunftsorientierte Forschungen (FPI) zu entnehmen.

    „Im Jahr 2016 eröffnete die Stiftung ein Labor, dessen Mitarbeiter an der Entwicklung eines Projekts für die Flüssigatmungstechnik arbeiten. Die Entwicklung dieser Technologie ist mit dem Problem der U-Boot-Crewrettung aus großen Tiefen verbunden. Außer U-Boot-Besatzungen kann die Flüssigatmung von Piloten und Weltraumfahrern verwendet werden, die ebenfalls unter Nieder- oder Hochdruckbedingungen arbeiten“, so die FPI-Vertreter.

    Die Tests unter Beteiligung von Menschen, bei denen der Lunge statt Atemluft eine mit Sauerstoff angereicherte Flüssigkeit zugeführt werde, könnten bereits in absehbarer Zeit beginnen, sagte der Vize-Generaldirektor der FPI, Vitali Dawydow, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti. Derzeit werde an Tieren getestet. Dabei sei die Rettung von U-Boot-Besatzungen aus Seenot die erstrangige Aufgabe dieser Technologie.

    Die Regierungsstiftung für zukunftsorientierte Forschungen (FPI) wurde im Jahr 2016 gegründet, um Forschung und Entwicklung im Interesse der Verteidigung und Sicherheit Russlands zu fördern. Die Aktivitäten konzentrieren sich auf drei Hauptgebiete: den chemisch-biologischen sowie medizinischen Bereich, den physikalisch-technischen Bereich und auf das Gebiet der Information. Innerhalb der Stiftung wurde Ende 2015 das Nationale Zentrum für die Entwicklung von Technologien und grundlegenden Elementen der Robotik ins Leben gerufen.

    >> Weitere Sputnik-Artikel: A-100: Neues „fliegendes Radar“ nimmt weitere Testserie auf

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    Tags:
    Flüssigatmung, Fonds der zukunftsorientierten Forschung Russlands (FPI), Russland