18:40 19 Februar 2019
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    Das unbemannte landgestützte Kampfmodul AU-220M „Baikal“ (Archivbild)

    Landgestütztes Kampfmodul AU-220M wird für Flugzeuge und Schiffe modifiziert

    CC0 / Nickel nitride / Wikimedia Commons
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    Das unbemannte landgestützte Kampfmodul AU-220M „Baikal“ mit einer 57-mm-Kanone wird künftig auch für den Einsatz an Flugzeugen und Schiffen modifiziert. Das teilte Georgi Sakamennych, Generaldirektor der Herstellerfirma „Burewestnik“, am Dienstag in einem Sputnik-Interview mit.

    Das Modul wird bei der Waffenmesse IDEX-2019 in Abu Dhabi am Stand der russischen Maschinenbau- und Rüstungsgruppe UralVagonZavod (UVZ) gezeigt, zu der „Burewestnik“ gehört. Vor vier Jahren hatte UVZ in den Emiraten ein Memorandum über die Lieferung russischer Kampfmodule auf der Basis von Lafetten VAE Enigma unterzeichnet.

    Sakamennych zufolge hatte „Burewestnik“ ein Konzept zur Produktion derartiger Module für das Heer, die Luftlandetruppen, die Weltraumkräfte und die Marine erstellt. Die Ausstattung gepanzerter Fahrzeuge mit dem 57-mm-Modulen wird die Feuerkraft der Truppen erhöhen sowie Perspektiven der militär-technischen Kooperation Russlands mit anderen Ländern erweitern.

    Russisches Luftraumaufklärungsflugzeug A-100 Premier
    © Foto : Verteidigungsministerium der Russischen Föderation

    Nach Angaben von UVZ gibt es zurzeit in der Welt kein einziges Schützenpanzermodell, das dem Schuss des AU-220M-Moduls standhalten würde.

    UralVagonZavod bei Jekaterinburg am Ural ist eine diversifizierte Maschinenbaugruppe mit rund 200 Produkten. Dazu gehören neben Rüstungsgütern unter anderem Straßenbaumaschinen, Ganzmetall-Hochbordwagen, Spezial- und Kesselwagen sowie Kommunal-, Land- und Straßenbautechnik. Der einzige Anteilseigner der Gruppe ist seit Ende Dezember 2016 der staatliche Technologiekonzern Rostec.

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    Tags:
    Modifikation, Kampfmodul AU-220M, Burewestnik, Uralvagonzavod, Georgi Sakamennych, Russland