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02:57 20 August 2019
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    Fregatte Admiral Gorschkow, die mit der Anlage des Modells 5P-42 „Filin“ ausgestattet ist (Archiv)

    US-Forscher bescheinigen russischer Station optischer Störungen hohe Effizienz

    © Sputnik / Pawel Lwow
    Technik
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    Die in Russland entwickelte Station optischer Störungen kann aus Sicht von US-Forschern äußerst effektiv für Desorientierung und Blenden des Gegners eingesetzt werden, berichtet das Internetportal LiveScience.

    „Sehstörungen mit Hilfe von Licht sind nicht etwas Kompliziertes oder Unwahrscheinliches“, wurde der Neurobiologe Jonathan Winawer von der New York University in dem am Freitag abgedruckten Beitrag zitiert. Einige Experten sind sogar der Meinung, dass die Anlage des Modells 5P-42 „Filin“ mit kurzen grellen Lichtimpulsen auch Halluzinationen hervorrufen kann.

    Die reale Gefahr von „Filin“ resultiert nach Ansicht von US-Forschern daraus, dass man nur sehr wenig über die Anlage weiß. Diese Waffe könnte zu einem optimalen Mittel für die Erzeugung besorgniserregender visueller Effekte werden.

    Anfang Februar hatte der russische Konzern Roselektronika mitgeteilt, dass die Fregatten „Admiral Kassatonow“ und "Admiral Gorschkow" bereits solche Systeme bekommen hatten. Geplant sei auch die Ausstattung von zwei Fregatten des Projekts 22350, die zurzeit in der Werft „Sewernaja Werf“ zu St. Petersburg gebaut würden, mit solchen Stationen.

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    „Filin“ wurde im Betrieb Integral entwickelt und ist für die Unterdrückung optischer und optisch-elektronischer Beobachtungskanäle und Zielvorrichtungen von Schützen in der Nacht bestimmt. Die Anlage eignet sich auch für den Einsatz gegen Schiffsabwehr-Nahkampfwaffen des Gegners. Niederfrequenz-Lichtschwingungen belasten die Sehnerven des Schützen und verursachen zeitweilige Sehstörungen.

    Die Station wurde an Freiwilligen getestet, die unter anderem darauf hingewiesen hatten, dass der gezielte Einsatz von Schusswaffen unter Einwirkung der „Filin“-Lichtstrahlen nicht möglich war. Dabei befand sich die Anlage in einer Entfernung von etwa zwei Kilometern von den Schützen.

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    Jeder fünfte Testschütze empfand halluzinogene Effekte. Knapp die Hälfte von ihnen sprachen von räumlicher Desorientierung sowie von Übelkeit und Schwindel.

     

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    Tags:
    Effizienz, Bewertung, optische Störung, 5P-42 "Filin", Roselektronika, Integral, USA, Russland