19:18 24 Juni 2019
SNA Radio
    Kalaschnikow-Maschinenpistolen (Archivbild)

    Sanktionen als Antrieb: Kalaschnikow-Auftragsbestände erheblich gewachsen

    © AFP 2019 / Martin Bureau
    Technik
    Zum Kurzlink
    71146

    Der Generaldirektor des russischen Technologiekonzerns Rostec, Sergej Tschemesow, hat im Rahmen der in Abu Dhabi laufenden Rüstungsausstellung IDEX-2019 den finanziellen Erfolg des zu Rostec gehörenden Kalaschnikow-Konzerns gelobt.

    „Bis zur Verhängung von Sanktionen hatten die Auftragsbestände von Kalaschnikow 46 Millionen US-Dollar betragen. Im Jahr 2016 waren es schon 300 Millionen. Das ist ein 6,5-faches Wachstum“, sagte Tschemesow gegenüber Sputnik.

    „Der Jahreserlös der Kalaschnikow-Gruppe beträgt mehr als 40 Milliarden Rubel (mehr als 600 Millionen US-Dollar), und der Nettogewinn im Jahr 2018 soll sich auf etwa drei Milliarden Rubel (rund 45 Millionen US-Dollar) belaufen“, ergänzte der Rostec-Chef.

    Ihm zufolge sind der Nahe Osten und Nordafrika für den Kalaschnikow-Konzern die wichtigsten Exportregionen, auf die rund 80 Prozent des gesamten Exports der Holding entfallen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Kalaschnikow-Angriffsdrohne auf VIDEO aufgenommen
    Kalaschnikow weiß, wie russische Basen in Syrien zu schützen sind
    Kalaschnikow-Anti-Drohnen-Gewehr geht in Serie
    AK-308: Kalaschnikow präsentiert neues Sturmgewehr
    Tags:
    Aufträge, Sanktionen, Ausstellung, Rostec, Konzern "Kalaschnikow", Sergej Tschemesow, Russland