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06:21 17 Juli 2019
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    Samsung Galaxy S10e, S10, S10+ und S10 5G

    So teuer wie ein Gebrauchtwagen: Ist das neue Samsung Galaxy S10 seinen Preis wert?

    © REUTERS / Henry Nicholls
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    Samsung hat anlässlich des Jubiläums der Galaxy-Modellreihe die neuen Variationen des Galaxy S10 inklusive des Galaxy Fold mit einem faltbaren Display am vergangenen Sonntag in San Francisco vorgestellt. Die Preise dieser Geräte übersteigen den ihrer Vorgänger jedoch bei Weitem und lassen Fragen nach der Nützlichkeit dieser Innovationen aufkommen.

    Zur Feier des zehnten Geburtstages der Galaxy-Modelle präsentierte Samsung die neuen Galaxy-Smartphones S10, S10+ und S10e. In puncto Spitzenklasse-Technologie gibt es neben der acht und 10-Megapixel-Selfie-Kamera auch neue größere Displays mit den Bilddiagonalen von 5,8, 6,1 und 6,4 Zoll, die mehr Display und weniger Rand versprechen.

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    Beachtlich sind auch der Ultraschall-Fingerabdrucksensor, das Dynamic-AMOLED-Display, das für seine kräftigen Farben und seine Leuchtkraft bekannt ist, und viele andere neue Funktionen.  

    Nicht weniger beachtlich sind allerdings auch die Preise für diese neuen Modelle. Laut Hersteller gibt es das S10e für 749 Euro, das S10 für 899 Euro und das Galaxy-Modell  S10+ ist sogar für satte 999 Euro zu haben. Passend dazu ist wohl das neu verkündete Credo von Samsung — „es kann nie genug sein“.

    Nie genug kann es anscheinend auch für das Unternehmen Apple sein, das sich im direkten Konkurrenzkampf mit Samsung befindet. Beide Technologieriesen setzen offenbar auf die gleiche Strategie – viel Tam-Tam und Schnickschnack für ordentliches Geld.

    So hat Apple laut Medienberichten vor kurzem ein Patent für ein faltbares Smartphone-Modell angemeldet, das im Gegensatz zu ähnlichen Entwicklungen von Samsung und Huawei in beide Richtungen gebogen werden kann. Faltbare Displays sind tatsächlich eine Innovation, allerdings muss die Nützlichkeit von solchen Smartphones noch bewiesen werden.

    Denn braucht wirklich jemand all diese Extras, solange die wesentlichen Funktionen weiter versagen? Nützlichkeit und das Preis-Leistungs-Verhältnis gehen in diesem technologischen Wettwahn wohl nicht mit dem Maßgefühl einher, das manche Unternehmen verloren zu haben scheinen. 

    Denn als wäre ein Smartphone für 1000 Euro nicht schon genug, präsentierte Samsung in San Francisco auch noch sein erstes Smartphone mit einem faltbaren Display, das Samsung Galaxy Fold, für umgerechnet 2.000 Euro. 

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    Ein Smartphone für 1000 oder gar für 2.000 Euro? Ist das noch ein vertretbarer Preis dafür? Im Netz scheinen viele User von dem Preis des  Samsung Galaxy Fold durchaus überrascht zu sein.  

     

     

    ​​Wenn Apple bisher zumindest bei dem Ruf als „Super-Kommerzielles-Unternehmen“ Samsung scheinbar einen Schritt voraus gewesen ist, so hat das koreanische Megaunternehmen spätestens seit dem Samsung Galaxy Fold auch bei dieser Frage mit seinem US-amerikanischen Konkurrenten gleichgezogen.  

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    Tags:
    Falt-Smartphones, Samsung Galaxy, Technologie, Innovationen, Smartphones, Huawei, Samsung, Apple, San Francisco, Südkorea, USA