16:33 20 Oktober 2020
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    Die erste Gruppe des Bedienpersonals der Flugabwehrraketensysteme S-500 erhält bereits eine Ausbildung in der Schukow-Militärakademie für Kommandeure der Luftverteidigung. Dies berichtet die Zeitung „Krasnaja Swesda“ am Freitag unter Verweis auf den Chef der Akademie, Generalleutnant Wladimir Ljaporow.

    Laut Ljaporow üben russische Militärs im Ausbildungszentrum für Flugabwehr in der Stadt Gatschina in der Nähe von Sankt Petersburg das Bedienen von Fla-Raketen-Systemen der Typen S-400 und S-500.

    Die ersten Offiziere, die an S-500-Systemen ausgebildet würden,  sollen 2019 die Akademie absolvieren, sagte der General. Die russischen Militärs würden damit rechnen, dass diese  Flugabwehrsysteme der  neuen  Generation  in der nächsten Zeit in Betrieb genommen würden.

    Im Sommer 2018 hatte es Medienberichte über Tests der Flugabwehrsysteme S-500 „Prometheus“ gegeben. Die Systeme können Ziele in einer Entfernung von bis zu 600 Kilometern treffen, bis zu zehn ballistische Hyperschallwaffen vernichten sowie Hyperschallwaffen abfangen.

    Dank der Reichweite und der extrem hohen Empfindlichkeit ihrer Sensoren können die S-500-Raketen für US-amerikanische Tank- und Radarflugzeuge gefährlich sein, die zur Unterstützung von Kampfeinsätzen der Tarnkappenjets F-22 und F-35 notwendig sind.

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    Tags:
    Luftabwehrsysteme, Raketenabwehrsysteme, Hyperschallwaffen, Tarnkappentechnologie, F-22, F-35, Luftabwehr-Raketensystem S-500, USA, Russland