03:25 20 November 2019
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    AK-12: Entwickler verrät eines der Know-hows des neuesten Sturmgewehrs

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    Die auf der Mündung des Sturmgewehrs AK-12 in Form einer Krone auftretenden Zacken sind für die Kräfte der Spezialeinheiten bestimmt und können zudem mehrere Funktionen gleichzeitig übernehmen. Viktor Kopytzew, Assistent des Produktionsleiters des russischen Waffenkonzerns „Kalaschnikow“, hat das im Gespräch mit dem TV-Sender „Swesda“ erläutert.

    Erstens sollen laut Kopytzew die Zacken helfen, Fensterscheiben zu zerschlagen, wenn ein Gebäude oder Fahrzeug gestürmt wird, ohne dabei Munition zu verbrauchen. Die „Krone“ ermögliche es der AK-12, mit einer Glasbarriere mit viel geringerem Aufwand fertig zu werden, als es beim AK-74M-Sturmgewehr der Fall sei. Doch sei auch dieses durchaus in der Lage, eine solche Aufgabe zu meistern.   

    Der zweite Zweck dieses Know-hows bestehe darin, dass es bei der Überwindung eines Drahtzauns behilflich sein könne, so der „Kalaschnikow“-Vertreter. Demnach soll sich der Stacheldraht auf solche Art und Weise auf die Mündung aufsetzen, sodass ein danach abgefeuertes Geschoß ihn genau in der Mitte durchtrennen  kann.        

    Allerdings werde dieses kleine Detail bei den AK-Sturmgewehren in den letzten zwei-drei Jahren bereits verwendet, so Kopytzew weiter. Bloß habe sich bisher keiner darum gekümmert. 

    Mündung des Sturmgewehrs AK-12
    Mündung des Sturmgewehrs AK-12

    Zuvor war berichtet worden, dass die Serienlieferung der AK-12-Sturmgewehre an die russischen Truppen Ende 2018 begonnen hätte. Damals habe es sich um eine Partie von 2.500 Exemplaren gehandelt. Dieses Sturmgewehr sei vom Verteidigungsministerium Russlands als ein Bestandteil der Kampfausrüstung „Ratnik“ zugelassen worden. 

    >> Weitere Sputnik-Artikel: AK-308: Kalaschnikow präsentiert neues Sturmgewehr

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