01:41 17 Juni 2019
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    Mond (Symbolbild)

    Crash bei Mondlandung: Israelische Raumsonde fällt aus

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    Die israelische Raumsonde „Beresheet” ist bei der Mondlandung gecrasht. Dies teilte das Kontrollzentrum mit.

    „Leider konnten wir die Sonde nicht absetzen”, sagte ein Vertreter des Zentrums.

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    Während des Landeanflugs soll es zum Ausfall des Haupttriebwerks gekommen sein, danach ging die Kommunikation mit der Sonde verloren.

    Nasa-Wissenschaftsdirektor Thomas Zurbuchen twitterte diesbezüglich: „Raumfahrt ist hart, aber die Risiken lohnen sich. Wenn wir jedes Mal erfolgreich wären, gäbe es keine Belohnung.“

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach vor der misslungenen Landung von einem wichtigen Schritt für die Menschheit und einem riesigen Schritt für Israel.

    Das Landemanöver konnte man im Live-Stream verfolgen:

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    Mit seiner ersten privat finanzierten Mission „Beresheet“ hatte Israel große Hoffnungen darauf gesetzt, als vierte Nation nach den Großmächten Russland, USA und China auf dem Mond zu landen.

    Die von der Firma SpaceIL entwickelte und gebaute Sonde war am 22. Februar an Bord einer Falcon-9-Rakete des Unternehmens SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ins All gestartet. Ihre Reise zum Mond dauerte sieben Wochen.

    Das knapp 600 Kilogramm schwere Gerät sollte eine israelische Flagge aufstellen und das Magnetfeld des Erdsatelliten untersuchen.

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