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04:29 23 Oktober 2019
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    Ist Huawei gefährlich? Belgische Experten präsentieren Ermittlungsergebnisse

    © AP Photo / Mark Schiefelbein
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    Das belgische Zentrum für Cybersicherheit hat bei der im Dezember 2018 durchgeführten Ermittlung keine Beweise für die im Westen erhobenen Spionage-Vorwürfe gegen den chinesischen IT-Konzern Huawei gefunden, sagte die Sprecherin des Zentrums, Catherine Eggers, gegenüber Journalisten.

    „Es liegen uns heute keine konkreten Beweise für Bedrohungen durch Huawei vor“, so Eggers. Die Ermittlung sei im Auftrag des belgischen Premiers Charles Michel durchgeführt worden, der nun auf der Grundlage von Expertengutachten die Haltung der Regierung hinsichtlich Huawei formulieren solle.

    Der Premier des Staatsrates der VR China, Li Keqiang, hatte am am Rande des EU-China-Gipfels amm 9 April in Brüssel die Spionage-Vorwürfe gegen die Telekommunikationsunternehmen Chinas kategorisch zurückgewiesen. Ihm seien keine konkreten Beweise dafür vorgelegt worden, erklärte Li Keqiang.

    Die USA und Australien hatten zuvor das chinesische Unternehmen Huawei beschuldigt, technische Spionage zu betreiben und geheim gehaltene Daten mit Hilfe seiner Ausrüstungen zu sammeln, die in verschiedenen Ländern der Welt genutzt würden. US-amerikanische Offizielle haben wiederholt ihre europäischen Kollegen dazu ermahnt, die Zweckmäßigkeit der Teilnahme chinesischer Unternehmen an der Entwicklung der 5G-Netze in Europa zu erwägen.

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    Tags:
    Beweise, Spionage, Vorwürfe, Huawei, Li Keqiang, Europa, Australien, USA, Belgien, China