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    Atomar und superschnell: Erster Poseidon-Träger läuft in Russland vom Stapel - FOTOS

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    Das erste Trägerboot für die neuartige russische Unterwasserdrohne Poseidon ist am Dienstag im Norden des Landes vom Stapel gelaufen. Wegen hoher Geheimhaltung durften die anwesenden Journalisten die Zeremonie nur teilweise fotografieren.

    Das Atom-U-Boot „Belgorod“ wurde in der Sewmasch-Werft in Sewerodwinsk am Weißen Meer zu Wasser gelassen. Staatschef Wladimir Putin, der sich gerade zu Besuch in St. Petersburg aufhält, beobachtete den Stapellauf per Videoübertragung. Die „Belgorod“ ist das Typschiff des neuen Projekts 09852, bei dem es sich um eine Weiterentwicklung der sowjetischen Klasse 949A Antej (Nato-Code Oscar-II) handelt. 

    Sie soll als überhaupt erstes Schiff mit Unterwasserdrohnen des Typs Poseidon bestückt werden, die seit dem vergangenen Sommer getestet werden. Die nach dem Meeresgott aus der griechischen Mythologie benannte Waffe ist atomar angetrieben und atomar bestückbar. Die technischen Daten der Poseidon sind weitgehend geheim. Laut inoffiziellen Angaben kann die Unterwasserdrohne auf bis zu 200 km/h beschleunigen.

    Präsident Wladimir Putin hatte die Unterwasserdrohne im März 2018 neben einer Reihe weiterer neuer Waffen der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach seinen Angaben haben die Poseidons eine interkontinentale Reichweite, sind schneller als die schnellsten Schiffe und Torpedos und dabei leise und höchst manövrierfähig, was sie für Abwehrmaßnahmen unverwundbar macht. Die Liste der potenziellen Ziele reicht von Flugzeugträgerkampfgruppen über Marinestützpunkte bis hin zur Küsteninfrastruktur. 

    • Das Atom-U-Boot „Belgorod“ wird in der Sewmasch-Werft in Sewerodwinsk am Weißen Meer zu Wasser gelassen.
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    • Das Atom-U-Boot „Belgorod“ wird in der Sewmasch-Werft in Sewerodwinsk am Weißen Meer zu Wasser gelassen.
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    Das Atom-U-Boot „Belgorod“ wird in der Sewmasch-Werft in Sewerodwinsk am Weißen Meer zu Wasser gelassen.

    Der prominente Waffenexperte Igor Korotschenko mutmaßte im Gespräch mit Sputnik, dass es sich um eine strategische Vergeltungswaffe handelt, die nur im Fall eines Atomangriffs auf Russland zum Einsatz kommen könnte.

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