14:37 15 November 2019
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    Eine Panzerkanone

    Türkei schließt Waffendeal mit Ukraine – Gegenstand des Vertrags sind Panzerraketen

    © Sputnik / Jewgeni Bijatow
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    Das zum ukrainischen Staatskonzern „Ukroboronprom“ gehörende Unternehmen „Spetstechnoexport“ hat nach eigenen Angaben mit der türkischen Staatskorporation „Makina ve Kimya Endüstrisi Kurumu“ (MKEK) einen Vorvertrag über die Lieferung von gelenkten Panzerraketen unterzeichnet.

    „Bei der internationalen Waffenmesse IDEF’19 in Istanbul haben Vertreter des Unternehmens ‚Spetstechnoexport‘ am ersten Ausstellungstag einen Vertrag mit der türkischen Staatskorporation MKEK über die Lieferung von gelenkten 120-mm-Rohrraketen ‚Konus‘ aus der Produktion des Kiewer Konstruktionsbüros ‚LUTsch‘ paraphiert“, teilte ‚Spetstechnoexport‘ am Mittwoch mit.

    Wie es weiter hieß, sollen in der ersten Etappe der Vertragserfüllung gelenkte Konus-Raketen sowie Lenkeinrichtungen zum Integrieren der Raketen in türkische Kampfpanzer geliefert werden. Es ist geplant, in Zukunft gelenkte Raketen durch die teilweise Übernahme ukrainischer Technologien in Betrieben der MKEK zu bauen.

    Die Seiten haben den Wert des Deals und die Liefertermine sowie andere Vertragsbedingungen miteinander abgestimmt. Die definitive Unterzeichnung des Vertrags und der Produktionsbeginn sind für die nächsten Wochen geplant.

    Die gelenkte Panzerrakete „Konus“ ist zum Beschuss aus 120-mm-Panzerkanonen der Nato bestimmt. Sie hat eine Reichweite von fünf Kilometern und übertrifft damit konventionelle Panzergeschosse.

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    Tags:
    Ukroboronprom, Konstruktionsbüro Lutsch, Ukraine, Türkei