21:54 30 November 2020
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    Russlands schwere Kampfdrohne „Ochotnik“ macht sich startklar für den Erstflug. Schon im Juli-August soll das Fluggerät zum ersten Mal abheben, berichtet die Zeitung „Rossijskaja gaseta“. Auch US-Experten beobachten die Entwicklung der Stealth-Drohne sehr aufmerksam.

    Große Reichweite, Präzisionsbewaffnung und schwere Ortbarkeit für das gegnerische Radar – das sind die Vorteile, die die russische Kampfdrohne auszeichnen, schreibt das Fachportal „Popular Mechanics“. „Die Tarnkappendrohne wird besonders schwere Missionen gegen gut geschützte Ziele fliegen“, zum Beispiel gegen Flugabwehrstellungen, schreibt PM-Autor Kyle Mizokami.

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    Test der neuen russischen Flugabwehrrakete
    © Sputnik / Press service of the Ministry of Defence of the Russian Federation

    Weil das Fluggerät laut dem Autor schwer zu orten ist, kann es die gegnerische Flugabwehr überwinden. Und da ein Cockpit samt den Versorgungsystemen für den Piloten überflüssig ist, gibt die Drohne mehr Platz her für Treibstoff und Waffen. Das komplette Waffensystem wiegt circa 20 Tonnen, etwas mehr als der zweimotorige Mehrzweckjäger Su-35. Entsprechend groß muss wohl auch die Zuladung der Drohne sein.

    „Ochotnik“ ist von der Kampfjetsparte des russischen Suchoi-Konzerns entwickelt worden. Das Fluggerät ist als Nurflügler ausgelegt. Im Januar dieses Jahres wurde die Drohne erstmalig gesichtet, auf dem Gelände des Flugzeugwerks „Tschkalow“ in Nowosibirsk. Der Erstflug ist auf den kommenden Juli-August angesetzt worden. Er soll laut Fachleuten nicht länger als eine halbe Stunde dauern.

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    Tags:
    Su-35, Suchoi, Flugabwehrkomplexe, Flugabwehrkanonen, Flugabwehrsystem, Kyle Mizokami, Vorteile, Tarnkappentechnologie, Tarnkappentechnik, Tarnkappen, Drohnen, Drohne, Stealth, Entwicklung, US-Experten, Experten, USA, Fluggeräte, Kampfdrohne, Russland, Russland