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    Das Atom-U-Boot „Belgorod“ – erster Träger der neuen russischen Unterwasserdrohne „Poseidon“ – wird von April 2020 an einen ersten Seetüchtigkeitstest absolvieren. „Die genauen Termine werden aber vom Eisstand im Weißen Meer abhängen“, sagte ein Mitarbeiter des russischen Rüstungskomplexes Journalisten am Mittwoch am Rande der Messe „Armee-2019“.

    Nach Abschluss der Erprobungen werde das U-Boot der Marine übergeben, hieß es.

    Das in der Werft Sewmasch gebaute U-Boot „Belgorod“ des Projekts 09852 lief am 23. April 2019 vom Stapel. Der U-Boot-Reaktor wird laut Plänen noch im laufenden Jahr getestet.

    Die „Belgorod“ zeichnet sich durch Propeller ungewöhnlicher Konstruktion aus, die hohe Geschwindigkeit und einen niedrigen Geräuschpegel gewährleisten. 

    Unterwasserdrohnen wie „Poseidon“ gelten als sehr schlagkräftig und können sowohl mit konventionellen als auch mit atomaren Gefechtsköpfen bestückt werden. Die Drohne hat eine extrem hohe Geschwindigkeit und ist unter anderem für die Zerstörung von Küstenobjekten wie Marinebasen oder Häfen bestimmt.

     

    ​Die taktischen und technischen Charakteristika der neuen russischen Waffe werden geheim gehalten. 

    am/

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    Tags:
    Erprobung, U-Wasser-Drohne "Poseidon", Atom-U-Boot, Russland