07:05 10 Dezember 2019
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    Satellit (Symbolbild)

    US-Militärsatellit von Bord der ISS ausgesetzt

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    Ein Mikrosatellit vom Typ „Red-Eye“ des US-Verteidigungsministeriums ist am Donnerstag von Bord der Internationalen Raumstation ISS im All ausgesetzt worden, wie das Unternehmen NanoRacks am Freitag bei Twitter mitteilte.

    Der Start erfolgte mit Hilfe des Systems Kaber. Der Satellit wurde zuerst aus dem japanischen Modul Kibo außenbords der Raumstation verlegt und dann vom kanadischen Manipulator SSRBS samt Kaber-System in die Startposition gebracht.

    ​Die aktuelle ISS-Crew setzt sich aus dem Russen Alexej Owtschinin und zwei US-Bürgern – Nick Haig und Christina Cook - zusammen.

    Am Donnerstag wurde bekannt gegeben, dass das russische unbemannte Transportraumschiff Progress MS-12, das am 31. Juli gestartet werden soll, nach einem beschleunigten Schema zur ISS fliegen wird. Es soll innerhalb von drei Stunden zweimal die Erde umkreisen.

    In der Regel dauert der Flug eines Progress- oder eines Sojus-Raumschiffes zur ISS zwei Tage. Auf einer verkürzten Flugbahn nimmt die Reise bisher sechs Stunden in Anspruch.

    ls

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