03:43 08 August 2020
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    Das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ war gerade erst auf einer Antarktis-Expedition. Nun soll es direkt weiter in die Arktis gehen, allerdings mit vorheriger Umrüstung.

    Wie die dpa berichtet, soll die „Polarstern“ auf der Lloyd Werft in Bremerhaven für ein einzigartiges Mammut-Projekt vorbereitet werden. Sie soll ab September ein Jahr lang durch die Arktis treiben und wird dabei komplett vom Packeis umschlossen sein.

    Sphärolithe auf dem arktischen Franz-Josef-Land, Russland
    © Sputnik / Ramil Sitdikow

    Ziel der Mosaic-Expedition ist es, die Folgen des Klimawandels genauer zu verstehen.

    Die Nachrüstung für das Projekt soll dabei bereits begonnen haben. Am Mittwoch wurde auf dem Bug des Eisbrechers ein zusätzlicher Kran montiert.

    „Mit ihm können wir Messinstrumente bis dicht über der Eisfläche runterlassen“, erklärte hierzu Markus Rex vom Alfred-Wegener-Institut (AWI).

    Er wird den ersten Fahrtabschnitt der Expedition leiten.

    Zudem soll am Schiff ein geheizter Tunnel installiert werden, um Wasserproben und Messgeräte aus dem Ozean unbeschadet an Bord zu holen.

    „Sie würden bei Außentemperaturen im Winter von bis zu minus 45 Grad sonst schockgefrieren“, sagte Rex.

    ng/

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    Tags:
    Forschung, Deutschland, Antarktis, Arktis