20:36 17 Februar 2020
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    Teile der Trägerrakete Sojus-2.1b sind in einem Waldgebiet in der Republik Jakutien (Ostsibirien) entdeckt worden. Wie der Pressedienst des regionalen Ministeriums für Umwelt, Naturnutzung und Forstwirtschaft am Samstag mitteilte, wurden die Trümmer von Bord eines Hubschraubers in den Bezirken Aldanski und Wiljujski gesichtet.

    Laut dem Hauptinspekteur der Umweltaufsichtsbehörde des Bezirks Aldanski, Pjotr Iwanow, sind die Raketenteile am Freitag aufgrund der per Radar registrierten Koordinaten im Waldesdickicht entdeckt worden. Brandherde seien nicht verzeichnet worden, so Iwanow.

    Mitarbeiter des Ministeriums haben an den Absturzstellen der Raketenteile Proben aus den Umweltmedien entnommen. Es wird erwartet, dass Experten des Zentrums für die Verwertung von Boden-Raum-Infrastruktur (TsENKI) die entdeckten Raketenteile wegbringen werden.

    Die Trägerrakete Sojus-2.1b mit Fregat-Oberstufe sowie mit einem Wettersatelliten Meteor-M Nummer 2-2 und 32 Kleinsatelliten an Bord war am Freitag um 08.41 Uhr Moskauer Zeit (07.41 Uhr MESZ) vom Kosmodrom Wostotschny gestartet. Am selben Tag teilte die Weltraumbehörde Roskosmos mit, dass die Satelliten erfolgreich im Orbit ausgesetzt worden seien.

    ls

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    Roskosmos, Russland