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12:20 14 Oktober 2019
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    französische Panzerabwehrraketen Yavelin in Libyen - Foto von 29. Juni 2019

    Paris bestätigt Fund von vier französischen Abwehrraketen in Libyen

    © AP Photo / Hazem Ahmed
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    Das französische Verteidigungsministerium hat bestätigt, dass in einer libyschen Militärbasis gefundene Panzerabwehrraketen Frankreich gehören. Die Raketen sind zur Selbstverteidigung einer französischen Einheit gedacht gewesen, die in Libyen Informationen über Terroristen sammelte. Dies teilte das Ministerium am Mittwoch mit.

    Demnach stammten sie ursprünglich aus den USA und seien nicht mehr nutzbar gewesen.

    Damit bestätigte es in Teilen einen Bericht der US-Zeitung „New York Times”. Demnach wurden vier Raketen des Typs Javelin in der Stadt Gharian, rund 90 Kilometer südlich von Tripolis, entdeckt.

    Diskussion über ausländische Beteiligungen

    Der Fund feuerte die Diskussion über ausländische Beteiligungen in dem Konflikt an. Die von den Vereinten Nationen gestützte Regierung in Tripolis hatte Frankreich zuvor vorgeworfen, den mächtigen General Chalifa Haftar zu unterstützen. Paris wies die Vorwürfe zurück. Die gefundenen Raketen seien nicht an libysche Kämpfer überreicht worden.

    ​Gharian war bis Ende Juni eine Hochburg der Truppen Haftars im Vormarsch auf die libysche Hauptstadt. Einheiten, die mit der von den Vereinten Nationen gestützten Regierung in Tripolis zusammenarbeiten, hatten Gharian eingenommen. Die Raketen wurden dem Zeitungsbericht zufolge von Kämpfern der Regierung gefunden.

    ai/dpa

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    Tags:
    Paris, Raketen, Libyen, Frankreich