11:01 05 April 2020
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    Kriegsschiffe der russischen Pazifikflotte haben im Japanischen Meer kürzlich Schießübungen mit der neusten Anti-Schiff-Rakete „Moskit“ durchgeführt und ein entsprechendes Video am Montag im Netz veröffentlicht.

    Der Zerstörer „Bystryj“ und das Raketenboot „R-24“ haben im Abstand von wenigen Sekunden Übungs-Seeziele in einer Entfernung von 60 Kilometern mit der Hyperschall-Rakete „Moskit“ (dt.: „Moskito“; Nato-Code: SS-N-22 Sunburn) angegriffen.

    ​Laut Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden dabei alle Ziele erfolgreich getroffen.

    „Moskit“ ist eine seegestützte Anti-Schiff-Lenkwaffe, die in der UdSSR entwickelt und in den vergangenen Jahren erheblich modernisiert wurde. Der Hauptvorteil dieser Lenkwaffe liegt in ihrem Hyperschall-Antrieb und der Manövrierfähigkeit, der es der gegnerischen Luftabwehr äußerst schwer macht, den Flugkörper abzufangen.

    Angesichts der Geschwindigkeit von bis zu 2,8 Mach und einer Flughöhe von sieben bis 20 Metern, wird die Rakete von den Schiffsradaren nicht „bemerkt“. Zudem führt sie gleich nach dem Start und beim Anfliegen an das Ziel nicht exakt vorher bestimmbare Manöver aus.

    Gegenwärtig soll es weltweit die einzige Lenkwaffe sein, die in der Lage ist, mit einer solch hohen Geschwindigkeit in so einer extrem niedrigen Höhe zu fliegen.

    Mit Ausnahme eines Flugzeugträgers kann der 300 Kilogramm schwere Flugkörper Experten zufolge jedes große Schiff zerstören.

    am/gs

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    Tags:
    Russisches Verteidigungsministerium, Video, Raketenübung, Russische Marine