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10:07 21 Oktober 2019
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    Panzer-T-72 der syrischen Armee in Gefechtsstellung in Duma (Archivbild/Symbolbild)

    Syrisches Tuning für Panzer T-72 – Fotos

    © Sputnik / Mikhail Voskresensky
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    Im Netz sind Aufnahmen aufgetaucht, die zeigen, wie syrische Soldaten einen Panzer vom Typ T-72AW leicht modernisierten. Dies berichtet die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“.

    Die Zeitung schreibt unter Berufung auf die im Netz veröffentlichten Fotos, dass der T-72 das abstandaktive Schutzsystem Sarab-2 bekommen habe. Dieser Komplex aus syrischer Produktion bewährte sich bereits bei Kämpfen sehr gut: Er neutralisiert erfolgreich gegnerische Anti-Panzer-Lenkraketen.

    Unter anderem verwiesen Experten auf einen „Kasten“ über der Kanone 2A46 im Kaliber 125 Millimeter. Offenbar befindet sich dort die Kamera des Wärmebildvisiers „Viper“, das auch in Syrien entwickelt und in kleinen Partien produziert wird.

    Solche Geräte wurden erstmals dem Blatt zufolge vor einigen Jahren gesichtet. Neben dem T-72 verfügten über ihre Modifikationen auch die Panzer vom Typ T-55 und T-55MW. Diese seien jedoch nicht so perfekt wie beispielsweise die an den T-90A-Panzern installierten Nachtsichtgeräte, trotzdem hätten sie die Panzermöglichkeiten bei den nächtlichen Kampfeinsätzen erhöht.

     Unter anderem entdeckten viele User, so das Blatt, eine Infrarotkamera am oberen Frontaldetail des Panzerkörpers, die dem Fahrer bei der Erfüllung seiner Aufgaben hilft. Dieses Gerät soll günstig online gekauft worden sein und kann somit eine Alternative für eigentlich laut Ausstattungsplan vorgesehene Geräte sein.

    Der T-72 ist ein sowjetischer Kampfpanzer, der ab 1972 von dem Unternehmen Uralwagonsawod gebaut und von der Sowjetarmee in Dienst gestellt wurde.

    ak/mt

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    Tags:
    Modernisierung, T-72-Panzer, Syrien