08:16 09 Juli 2020
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    Die russische Raumfahrtbehörde erwägt den Bau von Bodenstationen für sein globales Navigationssystem GLONASS in Angola. Das geht aus dem Entwurf eines Gesetzes zur Ratifizierung eines russisch-angolanischen Abkommens hervor.

    Das auf dem amtlichen Rechtsportal veröffentlichte Dokument betrifft die Kooperation beider Länder bei Erkundung und Nutzung des Weltraumes zu friedlichen Zwecken.

    „Das Abkommen soll die gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit zwischen der Russischen Föderation und der Republik Angola in aussichtsreichen Sphären vorantreiben, darunter in der satellitengestützten Navigation“, heißt es in dem Papier.

    Zuvor hatte Roskosmos in seinem Bericht für 2018 mitgeteilt, dass Russland insgesamt elf GLONASS-Bodenstationen im Ausland hat. Drei davon lägen in Brasilien, drei in der Antarktika und jeweils eine in Südafrika, Nicaragua, Kasachstan, Weißrussland und Armenien.

    Im vergangenen Jahr hatte Roskosmos auch mit Kuba, Fidschi, Mexiko, Vietnam, Indonesien, Südkorea, dem Iran und einigen anderen Ländern über den Bau von GLONASS-Bodenstationen verhandelt.

    am/

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    Tags:
    Pläne, Stationierung, Angola, GLONASS-Navigationssystem, Roskosmos, Russland