00:43 29 November 2020
SNA Radio
    Technik
    Zum Kurzlink
    41315
    Abonnieren

    Das Gromow-Institut für Flugforschung hat bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtmesse MAKS-2019 das Konzept eines fliegenden Labors präsentiert. Unter anderem soll es für die Erprobung von Hyperschallwaffen genutzt werden, berichtet „Rossijskaja Gaseta“.

    Offiziell wird das Labor als „universelles System mit einem Beschleuniger zum Testen von unbemannten Hochgeschwindigkeits-Luftfahrzeugen“ bezeichnet.

    „Wie aus der Präsentation des Gromow-Instituts hervorgeht, ist das Kernstück des Systems eine modulare Universalrakete mit einem Beschleunigungsblock, auf dem Testgeräte mit einem Gewicht von bis zu drei Tonnen und einer Länge von bis zu sechs Metern installiert werden können“, schreibt das Blatt am Mittwoch.

    Das Gerät soll auf einem Il-76-Flugzeug installiert und von dort aus eingesetzt werden. Dies ermöglicht die Erfassung von Daten über den Flug der Rakete sowie vollwertige Tests.

    ​Am Ende der notwendigen Erprobungen fängt das System das abgefeuerte Gerät wieder ein.

    Das Labor soll Entwicklern von Hyperschalltechnik erlauben, mehr Tests in einer geeigneten Umgebung durchzuführen. Das Militär würde dabei die Möglichkeit bekommen, Hyperschall-Spähgeräte in einer großen Entfernung von Luftabwehrsystemen zu starten und ihre sichere Rückkehr zu gewährleisten.

    msch/sb

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    MDR rätselt über „russischen Osten“ - Ostdeutscher kommentiert: „Das Sagen haben leider die ...“
    Mord an iranischem Atomphysiker: US-Geheimdienst hält Israel für schuldig — NYT
    Streit um Bundeswehreinsatz gegen türkisches Schiff: EU-Geheimdokument bringt neue Details ans Licht
    Norwegen begeistert von Russlands ökologischem „Weihnachtsgeschenk“
    Tags:
    Labor, Hyperschallwaffen, Hyperschallgeschwindigkeit, Hyperschallrakete, MAKS 2019, Rossijskaja Gaseta, Il-76