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06:16 24 Oktober 2019
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    Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu (Archivbild)

    Çavuşoğlu: Ankara bleibt F-35-Deal mit USA treu

    © Sputnik / Waleri Melnikow
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    Ankara bleibt nach Worten von Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu einem mit den USA geschlossenen Abkommen zum Programm der Entwicklung modernster Kampfjets vom Typ F-35 treu. „Sollte sich Washington aber weigern, die Maschinen an die Türkei zu liefern, werden wir nach Alternativen suchen“, erklärte der Minister am Freitag in Norwegen.

    Zuvor hatte Präsident Recep Tayyip Erdogan mitgeteilt, dass die Türkei und Russland über die Lieferung russischer Kampfjets Su-57 verhandelten. Am Dienstag besichtigte Erdogan in Begleitung von Präsident Wladimir Putin die Luft- und Raumfahrtmesse MAKS-2019 in Schukowski bei Moskau und bekundete dabei Interesse für russische Maschinen Su-35 und Su-57.

    „Wir haben nie gesagt, dass wir Flugzeuge in Russland kaufen“, fuhr Çavuşoğlu fort. „Wir sind Teil des F-35-Programms und wollen dabei bleiben. Wir möchten F-35 kaufen. Wenn es nicht klappt, werden wir nach anderen Varianten suchen. Dabei schließen wir nichts aus, es muss nicht unbedingt Russland werden“, wurde der türkische Chefdiplomat vom Fernsehsender NTV zitiert.

    Skandal nach Kauf von S-400

    Der Kauf russischer Luftabwehrsysteme S-400 durch die Türkei hatte einen Skandal zwischen Ankara und Washington ausgelöst. Die USA fordern die Türken auf, den Deal mit den Russen fallen zu lassen und statt S-400 US-amerikanische Patriot-Raketen zu kaufen. Ankara weigerte sich. Darauf wurde die Türkei vom F-35-Programm ausgeschlossen.

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    Tags:
    Recep Tayyip Erdogan, S-400, Treue, F-35, Mevlüt Cavusoglu, Türkei