12:09 19 September 2020
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    Die neusten russischen Zivilhubschrauber vom Typ Ka-62 sollen in Serienfertigung nicht mit französischen, sondern mit heimischen Antrieben bestückt werden. Der in Moskau ansässige Triebwerkbauer UEC tüftelt bereits an einem Ersatz für den französischen Antrieb "Ardiden 3G", mit dem die Ka-62 bislang ausgerüstet wurden.

    Die Ka-62, die zivile Variante des Militärhubschraubers Ka-60, hat 2016 ihren Jungfernflug absolviert. Die bisher gefertigten Maschinen dieses Typs sind mit jeweils zwei Ardiden-3G-Antrieben aus der Produktion der Firma Turboméca bestückt. Das könnte sich aber bald ändern. 

    Wir haben zwei Projekte initiiert: Das Triebwerk WK-650W für die Ka-226 (…) und  WK-1600W für die Ka-62“, teilte der UEC-Generalkonstrukteur Juri Schmotin im Sputnik-Gespräch mit. „Diese Triebwerke werden in Russland heute sehr gebraucht.“

    Bei einer maximalen Startmasse von 6,5 Tonnen kann eine Ka-62 bis zu 15 Passagiere sowie Innen und Außenlasten bis zu 600 Kilometer weit transportieren. Der massive Einsatz von Verbundfaserstoffen (rund 60 Prozent der Gesamtmasse) sorgt für höhere Manövrierfähigkeit und geringeren Spritverbrauch.

    sp/tm

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    Tags:
    Triebwerk, Ka-62, Kamow