07:37 24 September 2020
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    Das US-Unternehmen Google hat am Freitag eine Geldstrafe für das Nicht-Löschen der Links mit verbotener Information in ihrer Suchmaschine gezahlt. Dies teilte die russische Medienaufsichtsbehörde Rosskomnadsor in einer Pressemitteilung mit.

    „Das US-Unternehmen Google hat eine Geldstrafe in Höhe von 700.000 Rubel (umgerechnet etwa 9500 Euro) wegen der Nichterfüllung der Verpflichtung zur Einstellung der Herausgabe von Informationen über Informationsressourcen gezahlt, auf die in Russland nur ein eingeschränkter Zugriff besteht“, hieß es in der Pressemitteilung.

    Laut der Medienaufsichtsbehörde wurde zuvor festgestellt, dass das Suchsystem die Suchergebnisse nur selektiv filtert, weswegen mehr als ein Drittel der Links aus dem zentralen Register mit verbotener Information bei der Suche gespeichert sind.

    Um dies zu vermeiden, sollte Google sich einem zentralen Register verbotener Informationen anschließen, um die Suchergebnisse entsprechend zu filtern. Google kam diesen Forderungen nicht nach.

    Google wurde der russischen Medienaufsichtsbehörde zufolge indes mehrmals über die Forderungen des Gesetzes aufgeklärt.

    Das war nicht das erste Mal, dass Google in Russland eine Geldstrafe zahlen musste. Ende letzten Jahres wurde der Firma von der russischen Medienaufsichtsbehörde eine Strafe in Höhe von 500.000 Euro (umgerechnet etwa 6600 Euro) aufgebrummt.

    dg/mt

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    Tags:
    Russland, USA, Google