19:04 21 Februar 2020
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    Bei den Angriffen auf saudische Ölanlagen haben jemenitische Huthi-Rebellen nach Angaben Saudi-Arabiens iranische Waffen benutzt.

    Die größten Ölraffinerien des staatlichen Öl- und Gasunternehmens Saudi Aramco – im Bezirk Abqaiq im Osten des Landes und in dem östlich von Riad gelegenen Bezirk Churais – waren in der Nacht auf Samstag mit Drohnen angegriffen worden. Jemens Huthi-Rebellen bekannten sich zu den Attacken.

    Erste Ermittlungen wiesen darauf hin, dass Drohnen des Typs „Ababil“ eingesetzt worden seien, erklärte dem Nachrichtensender Al-Arabija zufolge der Sprecher der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition, Turki al-Maliki, am Montag. Die Angriffe seien jedoch nicht von jemenitischem Boden aus gestartet worden.

    Jemens Huthi-Rebellen verfügen über Drohnen des Typs „Kasef-1“, die nach Ansicht von UN-Experten nahezu identisch mit dem iranischen Typ „Ababil“ sind. Diese unbemannten Flugzeuge haben eine Reichweite von 100 bis 150 Kilometern. Die am Wochenende angegriffenen saudischen Ölanlagen liegen allerdings etwa 800 Kilometer von der Grenze zum Jemen entfernt.

    msch/sb/dpa

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    Tags:
    Huthi, Jemen, Iran, Drohnen, Ölraffinerie, Saudi-Arabien