10:47 04 August 2020
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    Entwickler und Analysten des deutschen Antivirus-Anbieters Avira haben herausgefunden, welche Passwörter die unsichersten sind. Eine entsprechende Pressemitteilung wurde auf der Website der Firma Avira Holding GmbH & Co. KG veröffentlicht.

    Die Firma entwickelte dafür ein „Honeypot“, ein Lockmittel, damit Hacker geködert werden. Die Hacker versuchten jede Art der Kombination, um Zugang zu erlangen. Später wertete Avira die Daten aus. Insgesamt haben sich mehr als 14.000 Angriffe ereignet.  

    Laut dem Sicherheitsanalysten von Avira, Hamidreza Ebtehaj, werden am häufigsten leere Zugangsdaten, sprich: Benutzername und Passwort benutzt. „Ein leeres Password ist sogar noch häufiger als das Passwort admin.“ 

    Mehr als 25 Prozent der Hacker versuchten sich den Zugang mit leeren Eingabefeldern zu verschaffen. Als nächstes wurden die voreingestellten Zugangsdaten vieler Geräte, wie „Admin/QWestM0dem“ und „admin/airlive“  benutzt (24 Prozent) und darauf folgen die typischen Eingabedaten wie „admin/admin“, „support/support“ und „root/root“ (23,4 Prozent).

    Laut Avira-Entwicklern sind die meisten Probleme nicht auf die faulen Nutzer zurückzuführen, die es nicht über sich bringen, ein anderes Passwort zu benutzen, sondern auf die Gerätehersteller. „Wir können von diesen Usern nicht erwarten, dass sie sich bei einem Terminal anmelden und die Einstellungen für Protokolle ändern, von denen sie noch nie gehört haben”.

    dg/sb

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    Hacker, Cybersicherheit, Sicherheit