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10:25 13 November 2019
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    Patrouillenboot, Schlepper und Eisbrecher in einer Packung: Die Admiralitätswerft in Sankt Petersburg baut für die russische Kriegsmarine Universalschiffe, die in der eisbedeckten Arktis sowohl zu militärischen als auch zu zivilen Zwecken einsetzbar sein sollen. Der erste Allrounder dieser Klasse soll noch in dieser Woche zu Wasser gelassen werden.

    „Iwan Papanin“ heißt das Typschiff des neuen Projekts 23550. Das nach dem sowjetischen Arktis-Forscher benannte, 100 Meter lange und 20 Meter breite Schiff soll am Freitag zu Wasser gelassen werden, wie Marinechef Nikolaj Jewmenow am Montag in Sankt Petersburg mitteilte.

    Die mit einem 100mm-Geschütz und Raketen bestückte „Iwan Papanin“ soll einen Ka-27-Hubschrauber und zwei Schnellboote des Typs „Raptor" mitführen. Das Schiff ist vor allem für den Küstenschutz in der Arktis bestimmt, soll jedoch auch zivilen Zwecken dienen können, als Eisbrecher, Schlepper und sogar als ozeanographisches Forschungsschiff fungieren.

    Bei einer Wasserverdrängung von 8500 Tonnen können Schiffe des Projekts 23550 nach Angaben des Herstellers 1,5 Meter dickes Eis durchfahren und bis zu 60 Tage auf dem Meer bleiben. An der „Iwan Papanin“ wird seit 2017 gebaut. Die russische Kriegsmarine hat bisher zwei Schiffe dieser Klasse in Auftrag gegeben.

    sp/ae

     

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    Tags:
    Kriegsmarine, Eisbrecher, Arktis, Russland