12:32 20 November 2019
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    Eine syrische MiG-23 (Symbolbild)

    „Überschallpeitsche“: Wie kamen die MiG-23-Kampfjets nach Syrien?

    © Sputnik / Dmitri Vinogradov
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    Eine syrische MiG-23MLD mit voller Raketenlast ist seit neuestem im Netz zu sehen. Der Kampfjet dient schon lange bei den syrischen Luftstreitkräften. Aber die Sowjetunion hat diese Flugzeuge nicht exportiert.

    Die MiG-23MLD „Flogger“ („Auspeitscher“) galt als die modernste Version der MiG-23-Serie. Das Bordradar konnte vor dem Hintergrund der Erdlandschaft bis zu 6 Luftziele verfolgen. Ein Wärmepeiler konnte insgeheim Zielobjekte erfassen.

    Der Kampfjet konnte in großer Höhe auf bis zu 2.500 km/h, in niedriger Höhe auf 1.400 km/h beschleunigen. Bei einem Startgewicht von 14700 Kilogramm erreichte die MiG-23 eine Dienstgipfelhöhe von über 18000 Metern und eine Reichweite von 2300 Kilometern.

    Nach dem Zerfall der Sowjetunion teilten die ehemaligen Sowjetrepubliken die MiG-23-Flotte unter sich auf. Einige Länder musterten das Jagdflugzeug aus: einige Maschinen wurden verschrottet, andere in Erwartung von Exportgelegenheiten eingemottet.

    Vor elf Jahren kaufte Syrien eine bestimmte Stückzahl solcher Kampfjets in Weißrussland. Während einige MiG-23 während des syrischen Bürgerkriegs zur Bekämpfung von Bodenzielen eingesetzt wurden, dienten die MiG-23MLD zur Verteidigung des syrischen Luftraums.

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    Tags:
    Syrien, MiG-23