11:25 02 Juli 2020
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    Piloten der US-Fliegerkräfte haben im November auf Alaska Spezialausrüstung getestet, die das Überleben der Besatzungen von F-35A-Jägern bei extrem tiefen Temperaturen ermöglichen würde. Darüber informiert die Moskauer Tageszeitung "Nesawissimaja Gaseta" (Mittwoch) unter Berufung auf das Portal military.com.

    Dem Portal zufolge sollen US-Kampfjets fünfter Generation im kommenden Jahr im Luftstützpunkt Eielson auf Alaska stationiert werden, der derzeit mit F-16-Jägern bestückt ist.

    Einige Testpiloten in voller Garnitur verbrachten sechs Stunden in einer speziellen Kammer bei Temperaturen zwischen 51 und 65 Grad Celsius unter dem Gefrierpunkt. Die Entwicklung neuer Ausrüstung war notwendig, denn die für F-15 entwickelten Rettungssets passten nicht unter den Sitz in der F-35A.

    Isolierstoff Lamilite

    Für die Bekleidung und Schlafsäcke wurden synthetisierte Isolierfasern „Lamilite“ verwendet. Der Stoff war vom US-amerikanischen Schlafsackhersteller Wiggy Industries 1968 entwickelt worden.

    Der Rettungsset enthält Fausthandschuhe aus Wolle, sechs Wärmegeräte für die Hände mit einer Betriebszeit von je zwölf Stunden, Signalraketen, eine Notboje, eine Decke, ein Multitool-Satz aus der Produktion von Leatherman sowie eine kurze Säge und einen Spaten.

    Nach der Auswertung der Testresultate wurde der neue Rettungsset für die Fliegerkräfte freigegeben.

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    Tags:
    Erprobung, Ausrüstung, F-35, Alaska, USA