23:35 22 Januar 2020
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    Der Kiewer Waffenhersteller Luch hat nach eigenen Angaben einen neuen Marschflugkörper erfolgreich getestet. Der 870 Kilogramm schwere Marschflugkörper des Typs R-360 „Neptun“ soll bei dem Test 250 Kilometer weit geflogen sein. Mit der neuen Waffe soll die ukrainische Kriegsmarine bewaffnet werden.

    „Die Rakete legte erstmals mehr als 250 Kilometer zurück“, teilte Luch-Generaldirektor Oleg Korostelew dem Magazin „Defence Express“ mit. Dabei seien die geplanten Flugeigenschaften nachgewiesen worden. Beim nächsten Test sollen die Gefechtseigenschaften der neuen Waffe geprüft werden.

    Bei einer Masse von 870 Kilogramm kann der neue Marschflugkörper nach Angaben des Herstellers auf bis zu 900 km/h beschleunigen und Ziele in einer Entfernung von bis zu 280 Kilometern angreifen. Der Gefechtskopf ist 150 Kilogramm schwer.

    Laut Beobachtern handelt es sich bei R-360 „Neptun“ um eine Weiterentwicklung des sowjetischen Seezielflugkörpers Ch-35 (Nato-Code: SS-N-25 Switchblade) aus den 1980ern.

    Der ukrainische Rüstungskonzern Ukroboronprom hatte im Mai mitgeteilt, dass R-360 dank hoher Wendigkeit die Raketenabwehr austricksen könne und zu „Überraschungsangriffen im Rücken des Feindes“ fähig sei. So habe der Marschflugkörper neue Elektronik, ein neues Triebwerk und einen selbstlenkenden Sprengkopf, während der modernisierte Höhenmesser einen Flug in einer Tiefe von nur wenigen Metern von der Wasseroberfläche entfernt ermögliche.

    leo/ae

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    Konstruktionsbüro Lutsch, Test, Marschflugkörper, Ukraine