07:10 22 Januar 2020
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    Unzählige Kampfjets hatte die NATO auf Jugoslawien angesetzt. Täglich berichteten Medien über schlimme Verluste der Belgrader Truppen: Hunderte Panzer, Geschütze und Flugabwehrstellungen, dutzende Flugzeuge und Hubschrauber seien zerstört worden. Dass die teuren Präzisionswaffen der NATO allzu oft falsche Ziele trafen, wurde später erst klar.

    Das jugoslawische Militär hatte den Hergang lokaler Konflikte auf der ganzen Welt gut analysiert und Taktiken daraus übernommen. Als besonders wertvoll erwies sich die Erfahrung mit Gerätedummies: Flugzeug-, Panzer- und Zeltattrappen. Bilder davon sind gerade im Netz veröffentlicht worden.

    Und sie sehen ziemlich echt aus, wie die Schützenpanzer und Fla-Stellungen im Original. So zum Beispiel die Attrappe des Truppentransporters M-60 oder des Kampfpanzers T-55. Oder das mobile Ortungsradar 1S91 (eine Komponente des Flugabwehrsystems „Quadrat“) als lebensechte Holzkiste. Selbst Flugzeugattrappen wurden zum Ködern der NATO aufgestellt: Die falsche MiG-29 beispielsweise sieht sogar aus der Nähe fast wie eine flugfähige MiG-29 aus.

    Viele Streitkräfte nutzen Technikattrappen, um Gegner zu täuschen. Die Jugoslawen taten dies mit Erfolg: Die tatsächlichen Verluste wurden von offizieller Seite auf achtzehn Panzer, zehn Truppentransporter und ein Dutzend Fla-Systeme beziffert.

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    Tags:
    Attrappen, NATO, Jugoslawienkrieg, Serbien