02:08 20 Januar 2020
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    Die sowjetische Kanone auf Selbstfahrlafette 2S7 „Pion“, die auch gut 40 Jahre nach der Indienststellung noch immer als eine der stärksten ihrer Klasse gilt, durchläuft in Russland eine Modernisierung. Die neue Modifikation 2S7M „Malka“ wird laut dem Hersteller Uraltransmash bereits getestet.

    2S7M „Malka“ werde im Feld erprobt, die Modernisierung werde bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, teilte Uraltransmash-Chef Dmitri Semisorow in einem Sputnik-Gespräch mit. 

    Im Zuge der Modernisierung seien die Komponenten, die zuvor aus der benachbarten Ukraine importiert werden mussten, durch die einheimischen ersetzt worden: Getriebe, Motor, Ziellenkung und Panzerung.

    „Jetzt wird die modernisierte Modifikation ‚Malka‘ erfolgreich im Feld getestet“, sagte Semisorow. „Im nächsten Jahr werden wir dieses Artilleriegeschütz auf die Serienproduktion vorbereiten.“

    Die Kanone auf Selbstfahrlafette 2S7 „Pion“ war 1975 bei der Sowjetarmee in Dienst gestellt worden. Mit einem Kaliber von 203 mm und einer Masse von 46 Tonnen war sie eines der stärksten Artilleriegeschütze der Welt. Die Kanone ist technisch in der Lage, sowohl konventionelle Splittergeschosse als auch bunkerbrechende, chemische und sogar atomare Munition zu verschießen.

    sp/ae

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    Tags:
    Modernisierung, Selbstfahrlafetten, Artilleriesysteme, Kanone, Waffen, Russland