19:17 25 Februar 2020
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    Roboterdrohnenschwärme könnten den Platz von Atomwaffen einnehmen und die Zukunft der Kriegsführung werden, berichtet „Asian Times“ am Sonntag.

    Die Drohnenschwärme haben laut dem Blatt viele Vorteile. Zum einen sei ihre Herstellung und Erhaltung viel günstiger als die der Nuklearwaffen und Raketen. Atomwaffen und Raketen hätten eine begrenzte Haltbarkeit. Ballistische Flugkörper ihrerseits seien nicht nur teuer, sondern ihre Teile müssten auch ständig ausgetauscht werden.

    Zum anderen seien die Drohnenschwärme effektiver: Sie könnten fast überall dank ihrer Größe eingesetzt werden. Sie seien operativ, würden weniger Kollateralschäden verursachen und seien nicht radioaktiv.

    „Unter fast allen Bedingungen auf dem Schlachtfeld können Schwärme von so kleinen, unabhängig voneinander manövrierbaren Bomben die Aufgabe einer taktischen Atomwaffe übernehmen“, so „Asian Times“.

    Ein weiteres Plus sei, dass solche Waffen unbemerkt getestet werden könnten und somit auch keinen Vertrag verletzen.

    Diese autonomen Waffensysteme existieren bereits, aber man sollte mehr darin investieren. Die USA haben Drohnenschwärme vor zwei Jahren präsentiert und erfolgreich in Kalifornien getestet.

    Schwarm-Roboter sind kleine, einfach konstruierte Roboter, die in großer Zahl eingesetzt werden und untereinander kommunizieren können. Das Prinzip ist von der Natur übernommen (Schwarmintelligenz).

    aa/mt

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    Tags:
    Waffensysteme, Roboter, Zukunft, Atomwaffen, Drohnen