02:30 26 Oktober 2020
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    Wir haben das Himmelreich auf Erden gefunden. Wer Technik liebt, kommt dahin. Ein Städtchen nördlich von Jekaterinburg: Werchnjaja Pyschma – dort ist das „Museum für Kriegstechnik“ des Stahl- und Kohlekonzerns UGMK beheimatet. Das Portal „Warhead“ ist in dem Paradies gewesen.

    Das Sammeln von Kriegsoldtimern nimmt das Management von UGMK offenbar ziemlich ernst. Im firmeneigenen „Museum für Kriegstechnik“ ist alles Mögliche zu sehen, vom leichten Pritschenwagen bis hin zum schweren Sturmpanzer.

    Zum Teil sind die Stücke exakte Nachbauten historischer Technik. Viele sind sogar fahrbereit wie dieses Monstrum: „Stalin-Panzer“ T-35 mit fünf Geschütztürmen.

    Der sowjetische Kampfpanzer T-35 im Museum für Kriegstechnik“ des Stahl- und Kohlekonzerns UGMK in Werchnjaja Pyschma
    © Sputnik / Pawel Lissizyn
    Der sowjetische Kampfpanzer T-35 im Museum für Kriegstechnik“ des Stahl- und Kohlekonzerns UGMK in Werchnjaja Pyschma

    Der Panzer aus den 1930er Jahren sollte ein Symbol sein für das militärische Erstarken der Sowjetunion. Die Schwächen zeigten sich erst im Gefecht 1941: Im Chaos bei Kriegsbeginn ließen sowjetische Truppen diese Großpanzer wegen Pannen massenweise auf dem Schlachtfeld zurück.

    Der sowjetische Kampfpanzer T-35 im Museum für Kriegstechnik“ des Stahl- und Kohlekonzerns UGMK in Werchnjaja Pyschma
    © Sputnik / Pawel Lissizyn
    Der sowjetische Kampfpanzer T-35 im Museum für Kriegstechnik“ des Stahl- und Kohlekonzerns UGMK in Werchnjaja Pyschma

    Ein Exemplar des echten T-35 von damals ist noch erhalten und steht heute im Kubinka-Museum bei Moskau. Dafür fährt der nachgebaute T-35 aus Pyschna jedes Jahr wieder bei der kleinen Siegesparade, die an jedem 9. Mai von lokalen Patrioten hier veranstaltet wird.

    Leichtpanzer T-26 im Museum Werchnjaja Pyschma (Archivbild)
    Leichtpanzer T-26 im Museum Werchnjaja Pyschma (Archivbild)

    Panzerhaubitzen sind hier auch zu finden, angefangen beim Prototyp SU-5 mit dem Leichtpanzer T-26 (auf dem Bild) als Fahrgestell bis zur monströsen SU-152.

    Ein sowjetisches Jagdflugzeug vom Typ I-16 im Museum Werchnjaja Pyschma (Archivbild)
    © Sputnik / Pawel Lissizyn
    Ein sowjetisches Jagdflugzeug vom Typ I-16 im Museum Werchnjaja Pyschma (Archivbild)

    Die Flugzeugsammlung des Museums ist bescheidener. Aber diese I-16 macht eine gute Figur hinter dem Dach.

    Der sowjetische Mehrfachraketenwerfer Katjuscha im Museum für Kriegstechnik in Werchnjaja Pyschma (Archivbild)
    © Sputnik / Pawel Lissizyn
    Der sowjetische Mehrfachraketenwerfer "Katjuscha" im Museum für Kriegstechnik in Werchnjaja Pyschma (Archivbild)

    Die legendäre „Katjuscha“ – eine ganze Kollektion. Die „Klassiker“ sind auf GAZ- und Studebaker-Fahrgestellen aufgebaut, die späteren Modelle auf Panzer-Plattformen.

    Der sowjetische Panzer T-34-76 im „Museum für Kriegstechnik“  in Werchnjaja Pyschma (Archivbild)
    © Sputnik / Pawel Lyssizin
    Der sowjetische Panzer T-34-76 im „Museum für Kriegstechnik“ in Werchnjaja Pyschma (Archivbild)

    Als Schmankerl: ein Panzerzug, bewaffnet mit 37-mm-Flugabwehrkanonen und Geschützen vom T-34. Daneben: ein motorisierter Panzerwaggon MBW-2 und Schützenpanzer auf Schienen.

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    Tags:
    Zweiter Weltkrieg, Kriegstechnik, Ural, T-34-76