03:28 26 Oktober 2020
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    Die Raumfahrtabteilung des US-amerikanischen Unternehmens Boeing hat am Samstag via Twitter den Kauf eines Stromrichters für sein bemanntes Raumschiff „Starliner“ bekanntgegeben.

    „Der ͵Starliner΄ verwendet einen von der ‚ZAO Orbita‘ in Woronesch in Russland gelieferten Stromrichter. Damit kann der ‚Starliner‘ Strom von der Internationalen Raumstation (ISS) erhalten, nachdem er an diese angedockt hat“, heißt es in der Twitter-Notiz.

    Diese „flugerprobte Komponente“ werde seit 20 Jahren verwendet, so die Mitteilung. Der Stromrichter sei in Masse und Größe reduziert worden, damit er den für das Raumschiff erforderlichen Anforderungen entsprechen könne. Das Element sei wegen seiner „Missionssicherheit und Kundenzuverlässigkeit“ ausgewählt worden.

    „Starliner”

    Wenn alles nach Plan verläuft, soll das Boeing-Raumschiff eigentlich 2021 das erste Mal Menschen zur ISS bringen. Dessen Testflug war jedoch Ende 2019 gescheitert: Kurz nach dem Start teilten Boeing und die US-Raumfahrtbehörde  Nasa mit, der „Starliner“ habe nicht den richtigen Kurs zur ISS eingeschlagen. Offenbar hatte ein Antrieb versagt, der für das Erreichen der ISS notwendig war.

    Der Test sollte ein Erfolg für den US-Flugzeugbauer Boeing werden, der zuletzt wegen des Desasters um seinen Krisenjet 737 Max massiv unter Druck geraten war. Nach zwei verheerenden Abstürzen war die Maschine mit Startverboten belegt worden. Wann sie wieder abheben kann, ist ungewiss.

    pd/mt/

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    Tags:
    ISS, Strom, Testflug, Boeing, NASA, US-"Starliner", Raumschiff, USA