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    Das Pentagon will die Kampf- und Aufklärungsdrohne MQ-9 Reaper ersetzen: Das UAV ist offensichtlich machtlos gegen neue Flugabwehrsysteme aus Russland und China. Das Portal „Defense News“ berichtet.

    Seit 20 Jahren fliegt die MQ-9 im Dienst der US Air Force, vor allem im Nahen Osten. Für Einsätze in heutigen Konflikten sei das unbemannte Vehikel jedoch nicht geeignet, erklärte ein Pentagon-Vertreter:

    „Was Einsätze gegen technologisch gut gerüstete Gegner angeht, können wir die Drohne nicht in die Schlacht schicken“, sagte Will Roper vom Pentagon-Ressort für Beschaffung, Technologie und Logistik laut „Defense News“.

    US-Drohne MQ‐9 Reaper (Archivbild)
    © Foto : Air National Guard / Senior Airman Michael Quiboloy
    Die MQ-9 hob am 2. Februar 2001 zum Erstflug ab. Seit 2007 setzt die US Air Force die Drohne intensiv in Afghanistan, Irak und weiteren Staaten ein – für Aufklärungsmissionen und Luftangriffe. Das propellergetriebene Flugvehikel kann bis zu 24 Stunden lang in Höhen von bis zu 15.000 Metern auf den Einsatzbefehl wartend patrouillieren.

    Als Ersatz für die Reaper benötige die USAF ein „militärisch einmaliges High-End-System“, welches entsprechend teuer werden dürfte, erklärte Roper laut dem Portal.

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    Tags:
    USAF, MQ-9 Kampfdrohne