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    Das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat am Mittwoch weitere 60 Internet-Satelliten der Starlink-Serie mit einer Falcon-9-Trägerrakete ins All geschossen. Der Start um 13.16 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral (US-Bundesstaat Florida) wurde von SpaceX live übertragen.

    Ursprünglich war der Start der Rakete für den vergangenen Sonntag geplant gewesen, musste aus technischen Gründen verschoben werden.

    Ausfall von Triebwerk ohne Folgen

    Die Satelliten wurden trotz Ausfall eines der neun Triebwerke der ersten Raketenstufe ohne Probleme in den berechneten Umlaufbahnen ausgesetzt. Derzeit zählt die Starlink-Gruppierung 360 Apparate.

    Starlink-Projekt von Elon Musk

    Starlink stellt ein zukunftsträchtiges Satellitennetz dar, das den Erdbewohnern einen Breitband-Internetzugang gewähren soll. Das Projekt wird seit Februar 2018 umgesetzt. Geplant ist, insgesamt rund 12.000 Satelliten zu starten. Weitere 30.000 sollen Umlaufbahnen in 328 bis 580 Kilometern Höhe erreichen.

    SpaceX veranschlagt die Projektkosten auf zehn Milliarden US-Dollar. Nach Expertenschätzungen soll die Summe aber höher liegen.

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    Tags:
    Start, Satelliten, Falcon-9, SpaceX, Cape Canaveral, USA