06:43 09 April 2020
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    Die Prüfungen einzelner Bauteile des Fla-Raketensystems der neuen Generation S-500 nähern sich ihrem Abschluss, so der Generaldirektor des Konstruktionsbüros für Spezialmaschinenbau, Wladimir Dolbenkow. Die von ihm geleitete Forschungseinrichtung gehört zum russischen Konzern „Almas-Antej“.

    In einem Interview für die Zeitschrift „Oborona Rossii“ (Russlands Verteidigung) sagte Dolbenkow, dass im Interesse der Luftverteidigungs- und Raketenabwehrtruppen auch Aggregate für das mobile Fla-Raketensystem der neuesten Generation Triumphator-M entwickelt wurden, deren Erprobung kurz vor dem Abschluss stehe.

    Das seien eine Startrampe, Teile eines Mehrzweckortungsgerätes und eines Raketenabwehr-Ortungsgerätes, ein Fahrwerk für den mobilen Kommandopunkt und Transportaggregate für ein Radar-Frühwarnsystem.

    Vizepremier Juri Borissow teilte im Juni 2019 mit, dass verschiedene Bauteile des Fla-Raketensystems S-500 etappenweise getestet werden. Dabei würden neuartige Raketen gestartet, die bis jetzt in der Welt einzigartig seien. Wie der stellvertretende Verteidigungsminister Alexej Kriworutschko später sagte, sollen im Jahr 2020 vorbereitende Tests für das gesamte System beginnen

    S-500 „Prometej“ (Triumphator-M) gehört zur neuen Generation der Boden-Luft-Flugabwehrraketensysteme und hat eine große Reichweite. S-500 kann ballistische Raketen abfangen und aerodynamische Ziele wie Flugzeuge und Hubschrauber wie auch Marschflugkörper zerstören. Das neue System übertrifft mit ihren technischen Fähigkeiten den russischen Fla-Raketenkomplex S-400 und dessen US-amerkanisches Pendant Patriot Advanced Capability-3.

    ls/tm

     

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