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    Russland baut ein neues „Seemonster“ – das Bodeneffektfahrzeug „Tschaika“ (A-050), das 2020 fertiggestellt werden soll. Es geht dabei um eine Weiterentwicklung des experimentellen „Kaspischen Monsters“ (KM), also des Raketenträger-Bodeneffektfahrzeugs der Lun-Klasse (Projekt 903, Nato-Codename Utka). Das US-Portal „We Are the Mighty“ berichtet.

    Die bekanntesten und erfolgreichsten Bodeneffektfahrzeuge („Ekranoplane”) der Sowjetunion waren die Projekte „Lun“ und „Orljonok“. Die Mehrtonnenfahrzeuge vom Typ „Lun“ beschleunigten bis auf 500 Stundenkilometer, waren mit Schiffsabwehrraketen bewaffnet und für Radargeräte praktisch unsichtbar. Das kleinere „Orljonok“ konnte bis zu 150 Soldaten und mehrere Schützenpanzer aufnehmen.

    Derzeit bieten die Entwickler dem russischen Verteidigungsministerium eine neue Generation von Ekranoplanen an. Durch die Verwendung moderner Materialien wiege die A-050 „Tschaika-2“ etwa 50 Tonnen und könne hundert Soldaten oder neun Tonnen Fracht an Bord nehmen. Mit Hilfe von Flugzeugtriebwerken könnte das Fahrzeug nicht nur über der Wasseroberfläche, sondern auch über Eis oder einer flachen Steppe auf bis zu 450 Stundenkilometer beschleunigen und bis zu 5000 Kilometer zurücklegen.

    Zuvor sagte der russische Handelsminister Denis Manturow, Russland sei dabei, einen vielversprechenden Ekranoplan mit Raketenwaffen zu entwickeln. Ihm zufolge wird der Ekranoplan eingesetzt, um die Nordseeroute zu schützen und vor der Küste des Schwarzen sowie des Kaspischen Meers zu patrouillieren.

    pd/sb

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    Tags:
    Russland, Bodeneffektfahrzeug