14:27 09 Juli 2020
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    Ein Deal war geplatzt, dann bekamen sowjetische Ordnungshüter BMWs mit Blaulicht. 1973 kamen Luxuslimousinen aus Bayern erstmalig offiziell in die UdSSR: als Vorführfahrzeuge. Aus den Hoffnungen des BMW-Managements, einen neuen Markt zu erschließen, wurde nichts. Aber die Autos blieben bei den Sowjets. Das Portal „Popular Mechanics“ berichtet.

    Zwei Sportlimousinen hatte BMW in der Sowjetunion 1973 präsentiert: einen 2500 und einen 520i. Die Bayerischen Motorenwerke wollten Fuß fassen in der UdSSR und verhandelten mit der Sowjetführung über den Bau zweier Fabriken. Die eine würde BMW-Motorräder herstellen, die andere BMW-Motoren für den sowjetischen Wolga.

    Die Verhandlungen scheiterten. Aber die sowjetische Miliz erhielt die beiden Limousinen als Dienstfahrzeuge. Wie gesagt, die beiden Blaulicht-BMWs waren nicht extra beschafft worden: Die Sowjetführung kaufte einfach die Vorführfahrzeuge, die eh schon da waren.

    Der 2500er war mit dem stärksten Triebwerk der Serie ausgestattet: 180 PS. Bei Wendigkeit und Fahrdynamik ließ der BMW alles hinter sich, was der sowjetische Fahrzeugbau damals zu bieten hatte. Der 520er hatte einen 115-PS-Benziner mit zwei Liter Hubraum und mechanischer Einspritzung.

    Anfangs hatten die beiden Polizeiautos einen miliztypischen Gelbanstrich mit blauen Streifen. Später wurden sie umlackiert: weiß mit blauen Streifen. In den Achtzigern erhielt die Sowjetpolizei weitere 5er: einen E28 im Jahr 1987 und einen E34 zwei Jahre später.

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    Tags:
    Milizen, Polizei, UdSSR, Sowjetunion, BMW 550i, BMW