20:42 12 Juli 2020
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    Rennboot im Buggy: Falls auch James Bond mal Urlaub machen will

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    Agent 007 hätte sicher seinen Spaß mit dem Evinrude Lakester, dem Rennboot mit Straßenzulassung. Auf den ersten Blick ist das Gefährt nur ein Buggy – sieht man aber zwei Mal hin, erkennt man den Außenborder im Heck. Das Portal „Popular Mechanics“ zeigt, wie das ging.

    Brooks Stevens, der Stardesigner der USA, hatte einige Autolegenden entworfen, bevor er 1969 diesen Auftrag bekam. Zwei Veranstalter von Wassersportmessen, einer aus Chicago und einer aus San Francisco, bestellten einen Roadster als Eyecatcher für ihre Ausstellungen. Natürlich musste das Fahrzeug thematisch zu den Bootsmessen passen. Der damals 58-jährige Stevens enttäuschte seine Auftraggeber nicht.

    Ein 4,2 Meter langer Strandbuggy mit einem Rennboot aus GFK in der Karosserie. Als Antrieb diente – im Wasser und an Land – ein 50 PS starker Außenbordmotor. Der Antriebsstrang stammte von Volkswagen, ergänzt durch eine ausgeklügelte Kraftübertragung, die Stevens selbst entwickelte.

    ​Um das Boot zu Wasser zu lassen, musste das Gewässer im Rückwärtsgang angefahren werden. Mittels eines Hebels löste sich das Boot von der Karosserie. Mit einer elektrischen Seilwinde konnte es wieder hochgezogen werden.

    Der Prototyp des Evinrude Lakester wurde 1970 auf der San Francisco Sports & Boat Show präsentiert. Eine Serienfertigung war angedacht, der Stückpreis auf 2500 Dollar angesetzt. Doch der Bootsbuggy von 1970 blieb ein Einzelstück – inzwischen verschollen.

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    Tags:
    VW-Konzern, USA, Auto, Boot