14:19 09 Juli 2020
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    Russlands Staatskonzern Roskosmos hat ein Startverfahren für Satelliten patentieren lassen, das bei der Beobachtung anderer Raumfahrzeuge zum Einsatz kommen soll. Durch ein spezielles Verfahren bleibt der Satellit unentdeckt, wie der russische Dienst für geistiges Eigentum, Rospatent, informiert.

    Mit Hilfe dieser Technologie können Flüge eines Raumfahrzeuges überwacht oder verfolgt werden. „Ein Beispiel für solche Situationen ist die Annäherung an ein Raumfahrzeug, um seinen Zweck zu identifizieren, technische Eigenschaften zu bewerten oder nach neuen technologischen Lösungen zu suchen“, heißt es in der Beschreibung.

    Die Roskosmos-Ingenieure haben ein Startverfahren erfunden, bei dem ein Satellit auf eine niedrigere Umlaufbahn als der Ziel-Satellit gebracht wird. Dies sorgt für eine bessere Zielerfassung und mindert die Wahrscheinlichkeit, dass der Ziel-Satellit den Inspektor-Satelliten erkennt, sofern er über keine hochempfindlichen Beobachtungsgeräte verfügt.

    Russlands Verteidigungsministerium hat bereits mehrmals über die Tests seiner Inspektor-Satelliten im Weltraum mitgeteilt. Vor kurzem wurde ein Verteidiger-Satellit zum Schutz von Raumfahrzeugen erprobt. 

    Früheren Angaben zufolge fixierten russische Beobachtungsanlagen aktive Bewegungen von US-amerikanischen Inspektor-Satelliten GSSAP auf der geostationären Umlaufbahn, die andere Raumfahrzeuge überwachten.

    om/ae

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    Tags:
    Weltraum, Rostec, Beobachtung, Satelliten, Roskosmos