00:13 30 November 2020
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    Nasa-Chef Jim Bridenstine rechnet nach eigenen Worten nach wie vor mit Unterstützung vonseiten der russischen Raumfahrt-Korporation Roskosmos beim Mondprogramm der USA – trotz Kritik an dem Programm von Roskosmos-Leiter Dmitri Rogosin, meldet Reuters.

    Zuvor hatte Roskomos-Chef Dmitri Rogosin erklärt, für die USA sei das Mondprogramm „eher ein politisches Projekt“, das auf die Bildung einer Art Nato im Weltraum abziele, in der Washington eine Spitzenrolle spielen könnte.

    Der Nasa-Chef verwies am Dienstag in einem Interview mit Reuters auf „solide Beziehungen“ zwischen der von ihm geleiteten Agentur und Roskosmos. Er betonte, dass die internationalen Partner bei den Nasa-Plänen zum Absetzen von Menschen auf der Mondoberfläche bis zum Jahr 2024 und zur Errichtung einer Raumstation im Mondorbit eine Schlüsselrolle spielen würden.

    „Ich stehe in guten Beziehungen zu Dmitri Rogosin und hoffe deshalb, dass wir die Möglichkeit haben, die Zusammenarbeit fortzusetzen“, sagte Bridenstine.

    Die Administration von US-Präsident Donald Trump hatte zuvor angekündigt, im Jahr 2024 wieder bemannte Flüge zum Mond aufnehmen zu wollen. Das neue Mondprogramm erhielt den Namen „Artemis“ zu Ehren der altgriechischen Göttin der Geburt und des Mondes und der Zwillingsschwester des Gottes Apollon, nach dem das erste Mondprogramm der USA benannt worden war.

    Die USA planen außerdem, den Lunar Orbital Platform-Gateway zu bauen, und laden ihre Partner im ISS-Programm zur Teilnahme an dem Projekt ein.

    ls/sb

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    Donald Trump, Dmitri Rogosin, Jim Bridenstine, Roskosmos, NASA, Russland, USA