02:04 05 Dezember 2020
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    Im Kernkraftwerk Leningrad II westlich von Sankt Petersburg sind die Vorbereitungen auf das Hochfahren eines neuen Reaktorblocks angelaufen. Wie der Betreiber Rosenergoatom am Sonntag mitteilte, wurde der Reaktor des Typs WWER-1200 mit ersten Brennelementen aus Produktion der Nowossibirsker Firma NCCP bestückt.

    Damit habe der sogenannte physische Start begonnen. Nach dem Einsetzen aller Brennelemente in den Reaktor soll eine Kettenreaktion eingeleitet und monatelang gesteuert werden, wobei nur ein Prozent der maximalen Leistung erreicht wird.

    Erst gegen Jahresende soll der Reaktor ersten Strom liefern und 2021 ans Netz gehen.

    „Der Beginn des physischen Starts bedeutet, dass alle Bauarbeiten an dem Block abgeschlossen sind“, kommentierte Rosenergoatom-Chef Andrej Petrow.

    „Im Herbst werden wir den Block ans Netz anschließen, erste Kilowattstunden Strom erzeugen und dabei die Leistung schrittweise auf 100 Prozent erhöhen“, sagte der Direktor des Kraftwerks, Wladimir Pereguda. Bevor der Reaktor ans Netz gehe, werde es „Hunderte von Tests geben“, um einen sicheren und störungsfreien Betrieb aller Systeme zu gewährleisten.

    WWER-1200 soll im Kernkraftwerk Leningrad für den Reaktor RBMK einspringen, der Ende 2021 nach 45 Betriebsjahren stillgelegt werden soll.  

    leo/ae

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    Tags:
    Vorbereitungen, Start, Kernbrennstoff, St. Petersburg, Leningrad, AKW, Russland